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Gewandhaus-Magazin Nr. 67
(Sommer2010)

Gewandhaus-Magazin Nr. 67 (Sommer2010)

Beschreibung

Inhaltsverzeichnis: Mensch & Musik 4 Auch im nächsten Leben Musiker: Jan Wessely, Kathrin Pantzier und Thomas Tauber 6 Auf Singpatensuche: Sebastian Krumbiegel 6 Kinderszenen als Chansons: Kitty Hoff 7 Angewiesen auf Attraktivität: Patrik Fahrenkamp Titel 8 Musikermuseen: In Deutschland gibt es über 40 Museen, Gedenkräume und Dauerausstellungen, die Musikern gewidmet sind. Stellvertretend für die vielen – drei Besuche: der erste im wiedereröffneten, mit viel Geld neu gestalteten Bach-Museum Leipzig, der zweite im Kurt-Weill-Zentrum Dessau, dem zu einem wirklichen Musikermuseum noch einiges fehlt, und der dritte im neuen, trotz knapper Finanzen gut gelungenen Spohr-Museum Kassel 14 Ein Amerikaner in Halberstadt: Obgleich John Cage nie in der Kleinstadt am Harz war, muss dort eine seiner Kompositionen für ein »Kunstprojekt« herhalten, das gleichsam museal in einer ehemaligen Klosterkirche betrieben wird. – Eine kritische Auseinandersetzung 16 Roberts Büste: Clara Schumann hielt alle Büsten ihres Mannes für »ungenügend«, die beste aber, ließ sie sich denn doch zu einem Tipp hinreißen, sei die im Leipziger Gewandhaus. – Im Schumann-Haus Zwickau ist jetzt enträtselt worden, welche Büste gemeint war Interview 18 Michael Schuncke: Als 16-Jähriger begann er, das im Zweiten Weltkrieg weitgehend vernichtete Archiv der weitverzweigten Musikerfamilie Schuncke wieder aufzubauen. Deren bekanntester Vertreter Ludwig Schuncke war einer der engsten Jugendfreunde Robert Schumanns und starb viel zu früh in Leipzig. – Ein Gespräch mit seinem Urgroßneffen, warum es bis heute kein Schuncke-Museum gibt und ob er sich ein solches im »Schuncke-Nest« Merseburg vorstellen könnte Musikstadt heute 33 Leipzig – eine Musikstadt? Drei Fragen an den Violinisten Frank Peter Zimmermann 34 Musizierende Mediziner: Sie haben meist schon als Kinder eine intensive musikalische Ausbildung erfahren. Und die meisten von ihnen sind froh, sich dann doch gegen ein Musikstudium entschieden zu haben. Denn so können sie in Amateurorchestern und anderen Ensembles die Musik als ein geliebtes Hobby betreiben. – Ein durchaus repräsentativer Report 40 Sängerkastraten: Sie wurden als Kinder einem irreversiblen, ihr ganzes Leben verändernden medizinischen Eingriff unterzogen. Das darf nicht verharmlost werden. Es sollte aber auch nicht ahistorisch überdramatisiert werden, zumal wenn dies aus handfesten Verkaufsabsichten heraus geschieht. – Eine sorgfältig differenzierende Betrachtung des vielseitigen Phänomens Gewandhaus gestern 46 Julius Stockhausen: Ein Brief des Sängers vom 20. März 1860, geschrieben aus Den Haag an einen »Herrn Doctor« in Leipzig. Hier studierte Julius’ jüngerer Bruder Franz am Konservatorium – sehr zum Missfallen der Mutter 50 Johann Heinrich Küstner: Der aus Leipzig stammende Bankier gehörte von 1781 bis 1788 der Gewandhaus-Konzertdirektion an. – Eine Erinnerung Kunst et cetera 24 Musik im Bild: John Cages Kunstobjekt »MozartMix« 27 Foto-Essay: Das Gewandhausorchester in seinem Saal 52 Rezensionen: Eine Spohr- und drei Chopin-Biographien 54 Gewandhaus-Saison: Neues von Neurath und Mettraux 61 Felix Ludwig: Lakonische Lyrographie 62 Weitwinkel: Ausgewählte Kulturtipps Rubriken 56 Briefe an die Redaktion 58 Rätsel-Magazin: Wer hat das fiktive Interview gegeben? 60 Adressen 60 Impressum 64 Fünfzig Hefte später: Brigitte Geyer

Verlag Kamprad
Umfang: 66 Seiten
Paperback

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